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Mit einem Spritspartest hat der ADAC den Einfluss des Fahrers auf den Kraftstoffverbrauch untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass nicht nur eine unvernünftige Fahrweise mit häufigen Beschleunigungs- und Abbremsphasen viel Sprit verbraucht, auch an der Ampel wird oft unnötig Kraftstoff vergeudet. Der ADAC hat ermittelt, dass ein „nervöser Gasfuß“ beim Warten auf das grüne Licht den Verbrauch bis zum 4,8-fachen ansteigen lässt. Auch das sogenannte Warmlaufenlassen ist eine immer noch verbreitete Unsitte. Es ist nicht nur verboten, sondern treibt auch den Verbrauch unnötig in die Höhe. Lässt man beispielsweise den Motor eines Mittelklassefahrzeugs etwa vier Minuten laufen, zum Beispiel während des Eiskratzens, kostet das Kraftstoff für rund 20 Cent. Außerdem schadet Warmlaufenlassen der Umwelt. Es kann mit zehn Euro Bußgeld geahndet werden. Technisch ist es zudem sinnlos, denn der Motor erreicht in dieser Zeit nicht einmal annähernd seine Betriebstemperatur.
Gelsenkirchen (straßen.nrw). Zwei bis drei Stunden soll ein Umlauf der Streu- und Räumfahrzeuge auf den Autobahnen dauern. Das heißt, dass das Räumfahrzeug diesen Zeitraum für eine komplette Runde benötigt, bevor es wieder an der Stelle ist, wo es schon einmal gestreut hat. Aber selbst diese enge Taktung schützt nicht vor Schnee, der irgendwann liegenbleibt, wenn die Menge so groß ist wie zu Wochenbeginn oder für den Donnerstag prognostiziert.
Der Winter hat noch gar nicht richtig angefangen, da reißen die Kosten für Räum- und Streueinsätze bereits tiefe Löcher in die öffentlichen Kassen. Wie der ADAC berechnet hat, kostet der Winterdienst auf den Autobahnen in Deutschland bis zu vier Millionen Euro pro Tag. Ungeachtet dessen dürfen die Autofahrer laut Club jedoch nicht automatisch geräumte Straßen erwarten. So sollen zwar die für die Verkehrssicherungspflicht auf Autobahnen zuständigen Bundesländer das Schneeräumen und Streuen nach besten Kräften durchführen. Eine tatsächliche Räum- und Streupflicht sieht das Bundesfernstraßengesetz aber nur an besonders gefährlichen Straßenstellen vor.
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