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Gelsenkirchen (straßen.nrw). Mehr als 170.000 Tonnen hat Straßen.NRW seit Ende November auf seine Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen gebracht. Aufgrund des hohen Verbrauchs müssen die zu Beginn des Winters gefüllten Lager wieder aufgefüllt werden: Aktuell beträgt der landesweite Lagerbestand weniger als 20.000 Tonnen. Die Salzindustrie liefert derzeit aufgrund der hohen Nachfrage im gesamten Bundesgebiet allerdings nur rund 1.000 Tonnen täglich an den Landesbetrieb Straßenbau.

Um die knappen Salzbestände so lange wie möglich zu strecken, muss der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen am Silvesterwochenende seinen Streudienst einschränken, falls es erneut zu schweren Schneefällen und Glatteisbildung kommen sollte. In den betroffenen Regionen würden dann bevorzugt Autobahnen gestreut, wobei hier vor allem die rechte Fahrbahn und die erste Überholspur gemeint sind, hieß es in Gelsenkirchen. Bei dreispurigen Autobahnen werde auf das Streuen der dritten Fahrbahn verzichtet, was durch die vorhandenen elektronischen Verkehrsbeeinflussungsanlagen über den Fahrbahnen angezeigt wird.

Auf Bundes- und Landesstraßen werde man das Streuen auf besonders kritische Stellen wie Kurven und Steigungen konzentrieren. Wenn das Salz ausgehe, müsse aber auf das Streuen komplett verzichtet werden. Die Straßenmeistereien von Straßen.NRW würden sich dann auf das Schneeräumen beschränken. Der Landesbetrieb appelliert an die Autofahrer, unter diesen Umständen auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten oder die Fahrweise den schwierigen Witterungsbedingungen anzupassen.









 

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