Gelsenkirchen (straßen.nrw). Zwei bis drei Stunden soll ein Umlauf der Streu- und Räumfahrzeuge auf den Autobahnen dauern. Das heißt, dass das Räumfahrzeug diesen Zeitraum für eine komplette Runde benötigt, bevor es wieder an der Stelle ist, wo es schon einmal gestreut hat. Aber selbst diese enge Taktung schützt nicht vor Schnee, der irgendwann liegenbleibt, wenn die Menge so groß ist wie zu Wochenbeginn oder für den Donnerstag prognostiziert.
"Vor allem auf den Autobahnen sind wir seit einigen Tagen schon wieder rund um die Uhr unterwegs", hieß es beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen: "Wir arbeiten am Limit, mehr geht nicht." Salz habe man bisher genug aus den eigenen Beständen und Nachlieferungen. Allerdings seien vereinzelt Verzögerungen bei Nachlieferungen zu verzeichnen, aber man geht bislang davon aus, dass eine ausreichende Versorgung durch die Salzindustrie sicher gestellt wird.
Trotzdem sollten sich alle Autofahrer an schneereichen Tagen gut überlegen, ob sie auf ihr Gefährt verzichten können. Hinter jeder Kurve kann es glatt sein, kann Schnee liegen. Es wird nach besten Kräften Winterdienst geleistet, aber eine generelle Streupflicht außerhalb geschlossener Ortschaften bestehe nicht, hieß es in Gelsenkirchen.
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