In der Medizin bezeichnet man als Bewusstsein das Zusammenspiel aus dem Grad der Aufmerksamkeit (im Gegensatz zur Bewusstseinstrübung), der Orientierung, dem Denken, der Erinnerung und dem Handeln. Das Bewusstsein ist für die "Schutzreflexe", also das Husten und die Reaktion auf Schmerz, zuständig.
Durch Störungen des Bewusstseins und die dadurch einhergehende Einschränkung der Schutzreflexe kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.
In der Medizin bezeichnet man als Bewusstsein das Zusammenspiel aus dem Grad der Aufmerksamkeit (im Gegensatz zur Bewusstseinstrübung), der Orientierung, dem Denken, der Erinnerung und dem Handeln. Das Bewusstsein ist für die "Schutzreflexe", also das Husten und die Reaktion auf Schmerz, zuständig.
Durch Störungen des Bewusstseins und die dadurch einhergehende Einschränkung der Schutzreflexe kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.
Störungen des Bewusstseins
Bewusstseinstrübung (Somnolenz/Sopor)
Erkennen:
- Patient ist Schläfrig
- Teilnahmslos
- Durch Ansprache erweckbar (Somnolenz)
- Durch Schmerzreiz erweckbar (Sopor)
Gefahren:
- Aspiration
- Eingeschränkte oder fehlende Schutzreflexe
- Bewusstlosigkeit
- Atmung und Kreislauftätigkeit können gestört oder eingeschränkt sein
Bewusstlosigkeit (Koma)
Erkennen:
- Patient ist nicht ansprechbar
- Patient reagiert nicht auf Schmerzreize
Gefahren:
- Aspiration
- Atemwegsverlegung
- Fehlende Schutzreflexe
- Atmung und Kreislauftätigkeit können gestört oder eingeschränkt sein
- Atmung und Kreislauftätigkeit können komplett versagen
Maßnahmen:
- Diagnostischer Block (BAP)
- Stabile Seitenlage bei vorhandener Eigenatmung
- Absaugbereitschaft herstellen
- Sauerstoffgabe
- Vitalzeichenkontrolle (Atmung, Puls, RR)
- Wärmeerhalt
- Notruf
- Ständige Kontrolle der Vitalzeichen
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