Bei der Menière-Krankheit (Morbus Menière) handelt es sich um eine Erkrankung des Innenohrs. Eine vermehrte Wasseransammlung im Inneren des Hör- und Gleichgewichtsorgans, durch eine übermäßige Produktion oder einen gestörten Abfluss von Endolymphe (Gewebsflüssigkeit im Hör- und Gleichgewichtsorgan), verursacht die Menière-Krankheit.
Die Symptome der Krankheit sind Anfälle von Drehschwindel, einseitiger Hörverlust und Ohrensausen (Tinnitus). Wenn diese drei Symptome gleichzeitig auftreten, spricht man von der Menière'schen Trias. Das Schwindelgefühl kann so stark ausgeprägt sein, dass der Betroffene nicht mehr stehen kann und Erbrechen muss.
Der Schwindelanfall ist ohne erkennbaren Anlass zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich, Stress begünstigt einen Anfall.
Die Menière-Anfälle treten in der Regel schubweise auf, oft dauert ein Schub 10 bis 20 Minuten, sie können aber auch stundenlang anhalten.
Typischerweise treten die Anfälle ohne Vorwarnung auf, deshalb ist die Gefahr, dass die Betroffenen stürzen sehr hoch. Die Betroffenen schwitzen und sind sehr blass, häufig wird der Anfall von Angstzuständen begleitet.
Es wird eine Häufung der Erkrankung innerhalb von Familien beobachtet, dies lässt eine vererbbare Komponente vermuten.
Entzündungen des Innenohrs (Labyrinthitis) oder Unfälle können zu einer Überproduktion von Endolymphe führen. In den meisten Fällen lässt sich jedoch nicht klären, weshalb die Gewebsflüssigkeit im Innenohr zunimmt.
Häufig tritt die Erkrankung zwischen den 40. und 60. Lebensjahr auf und betrifft häufiger Männer als Frauen.
Die Erkrankung wurden nach dem französischen Arzt Prosper Menière (Paris, 1799–1862) benannt, der als erster die Symptome beschrieb.
Bei der Menière-Krankheit (Morbus Menière) handelt es sich um eine Erkrankung des Innenohrs. Eine vermehrte Wasseransammlung im Inneren des Hör- und Gleichgewichtsorgans, durch eine übermäßige Produktion oder einen gestörten Abfluss von Endolymphe (Gewebsflüssigkeit im Hör- und Gleichgewichtsorgan), verursacht die Menière-Krankheit.
Die Symptome der Krankheit sind Anfälle von Drehschwindel, einseitiger Hörverlust und Ohrensausen (Tinnitus). Wenn diese drei Symptome gleichzeitig auftreten, spricht man von der Menière'schen Trias. Das Schwindelgefühl kann so stark ausgeprägt sein, dass der Betroffene nicht mehr stehen kann und Erbrechen muss.
Der Schwindelanfall ist ohne erkennbaren Anlass zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich, Stress begünstigt einen Anfall.
Die Menière-Anfälle treten in der Regel schubweise auf, oft dauert ein Schub 10 bis 20 Minuten, sie können aber auch stundenlang anhalten.
Typischerweise treten die Anfälle ohne Vorwarnung auf, deshalb ist die Gefahr, dass die Betroffenen stürzen sehr hoch. Die Betroffenen schwitzen und sind sehr blass, häufig wird der Anfall von Angstzuständen begleitet.
Es wird eine Häufung der Erkrankung innerhalb von Familien beobachtet, dies lässt eine vererbbare Komponente vermuten.
Entzündungen des Innenohrs (Labyrinthitis) oder Unfälle können zu einer Überproduktion von Endolymphe führen. In den meisten Fällen lässt sich jedoch nicht klären, weshalb die Gewebsflüssigkeit im Innenohr zunimmt.
Häufig tritt die Erkrankung zwischen den 40. und 60. Lebensjahr auf und betrifft häufiger Männer als Frauen.
Die Erkrankung wurden nach dem französischen Arzt Prosper Menière (Paris, 1799–1862) benannt, der als erster die Symptome beschrieb.
| < Zurück | Weiter > |
|---|


















































